Vereinsgeschichte


1926
wurde auf Initative von 12 sportbegeisterten jungen Männern ein Sportverein mit dem Namen " Freie Turnerschaft Pettendorf " gegründet. Die wöchentlichen Übungsstunden mit Geräte- und Bodenturnen wurden im Saalbau Meyer, Pettendorf 2, und im Wintergarten abgehalten.

Gründungsmitglieder waren:

Arneth Christoph, Engelbrecht Hans, Hartung Konrad, Himsel Johann, Himsel Hans, Himsel Heinrich, Himsel Wolfgang, Küffner Adam, Küffner Johann, Meyer Friedrich, Söllheim Konrad.

1928
wird das erste Sportfest mit Beteiligung benachbarter Vereine ausgerichtet. Übungsleiter der Pettendorfer Turner war Herr Kasel aus Mistelbach.

1933
wird der nunmehr ca. 30 Mitglieder zählende Verein auf staatliche Anordnung hin aufgelöst.

1936
erfolgte die Wiedergründung als Sportclub Pettendorf. Durch den damaligen Pittersdorfer Lehrer Willi Hübner kam der Fußballsport in den Verein.

1938
konnte bereits der jetzige Sportplatz erworben werden.

1939
mit Faustballspielen sowie Turnübungen und Fußball wurde das erste Sportfest auf dem neuen Sportgelände gegangen

1945
wird der Verein auf Befehl der Besatzungsmächte aufgelöst. Nach schwierigen Verhandlungen konnte aber bereits 1946 der Sportbetrieb wiederaufgenommen werden.

1947
fand Fußball immer mehr Anhänger und der Verein konnte mit einer Senioren- und Jugendmannschaft den Spielbetrieb aufnehmen.

1950
erfolgte die Gründung einer Schülermannschaft.

1952
und in den folgenden Jahren versuchte man durch Theateraufführungen unter Leitung von Lehrer R. Müller die Kasse aufzubessern.

1956
gelingt aufgrund einer intensiven Jugendarbeit in den Vorjahren der Aufstieg der 1. Mannschaft in die B-Klasse.

1959/1960
wird mit Hilfe der US-Arme der Sportplatz erneuert.

1960
Der Vereinsname wird auf SC Pettendorf – Pittersdorf – Creez erweitert. Mit sehr viel Eigenleistung konnte das Sportheim errichtet werden.

1962
Die neu erbaute Schulturnhalle konnte vom Verein mitbenutzt werden.

1970
wird zur Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten eine Flutlichtanlage errichtet.

1971
beginnt die Umwandlung vom reinen Fußballverein zu einem Verein mit Breitensportangebot. Es wird eine Turngruppe für Frauen und Kinder gegründet. Im gleichen Jahr werden mit Hilfe der DLRG Schwimmstunden in das Sportangebot aufgenommen.
Die Notwendigkeit der Erweiterung des Sportangebotes wird durch den sprunghaften Mitgliederanstieg von 248 auf 385 dokumentiert.

1972
errang nach mehreren erfolgreichen Jahren die Schülermannschaft unter der Regie von Herbert Roß erstmals den Landkreispokal. Die Jugendmannschaft wird in diesem Jahr 2. Landpokalsieger.

1973
Der Gebietsreform konnte sich der Verein auch nicht ganz entziehen und so erfolgte die Umbenennung in den heutigen Vereinsnamen Sportclub Hummeltal e.V. 1926.

1976
trägt die vorbildliche Jugendarbeit weitere Früchte. Im Endspiel des neu geschaffenen Drumbo-Cup konnte die hochfavorisierte Jugend der SpVgg Bayreuth nach einem spannenden Spiel bezwungen werden.

1979
gelingt mit vielen aus der eigenen Jugend hervorgegangenen Aktiven mit dem Sprung in die Bezirksliga-Ost der bisher größte sportlicher Erfolg. Leider durften wir nur eine Saison in dieser Klasse spielen.

1981/1982
wird unter der Leitung von Adam Söllheim das Sportheim zum zweiten Mal erweitert. Verbessert wurden vor allem die sanitären Einrichtungen.

1984
Nach vielen Jahren der Planung wird der 1. Bauabschnitt zur Erneuerung unseres Rasenspielfeldes in Angriff genommen.

1986
stand vom 15.- 19. Mai die 60-Jahr-Feier mit einem großen Pokalturnier auf dem Programm.
Anläßlich der Sportplatzkerwa konnte in diesem Jahr auch das neue Rasenspielfeld eingeweiht werden.

1987
Nach spannenden und nervenaufreibenden Relegationsspielen schaffte unsere Mannschaft erneut den Sprung in die Bezirksliga.

1988
beginnt eine neue Gruppe von Jugendlichen unter Leitung von Berthold Pfauntsch mit dem Fußballtraining. Daraus ging dann eine erfolgreiche F- und E- Jugendmannschaft hervor.

1989
war es endlich soweit: Mit dem Bau des so dringend erforderlichen Ausweichplatzes konnte begonnen werden.

1990
Nach zähem Ringen mussten unsere Fußballer wieder in die A-Klasse absteigen. Unter den Jugendleitern Dieter Hauenstein und Hans Küffner begann die A-Jugend an internationalen Turnieren im Ausland teilzunehmen. Die Reisen führten u. a. nach England, Spanien, Ungarn und Italien. Diese Tradition wurde 2001 fortgesetzt, als die Jugend unter Berthold Pfauntsch und Dieter Pietzonka einmal nach Calella fuhr.
Am 05.06.1990 fand ein Karatekurs in der Schulturnhalle statt. Hieraus entwickelte  sich unsere überaus rührige Karateabteilung.
In diesem Jahr fanden auch erste Gespräche über die Gründung einer Tennissparte statt.

1991
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga konnte unsere Mannschaft auch in der A-Klasse nicht Fuß fassen und mußte in die B-Klasse absteigen.

1992
wird in der Gemeinde Hummeltal eine Vereinbarung über den Bau einer 100m-Laufbahn für die Schule auf dem Gelände des Vereins getroffen.

1993
Die Sportlerehrung des Landkreises Bayreuth in Verbindung mit dem BLSV fand in Zusammenarbeit mit dem SC Hummeltal auf dem Gelände der Volksschule statt.

Die 100m-Laufbahn und die 3 Tennisplätze werden eingeweiht.

Am 24.09.1993 ging eine große Ära zu Ende: Der langjährige Vorsitzende Richard Müller übergab sein Amt an Klaus Ruckriegel.

1994
Anlässlich der Hauptversammlung am 23.01.1994 beschloss der Verein, Richard Müller wegen seiner überaus großen Verdienste um den SC Hummeltal zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.

In diesem Jahr gasierte die Bayreuther A-Capella-Formation „Six Pack“ auf Einladung des Vereins zum 1. Mal in Hummeltal. Eine Reihe erfolgreicher Auftritte sollte sich anschließen.

1995
Unter Spielertrainer Roland Oetter konnten unsere Fußballer unter den Augen von MdB Hartmut Koschyk den Wiederaufstieg in die A-Klasse durch einen souveränen Erfolg gegen den TSV Fichtelberg perfekt machen.

1998
führte der SC Hummeltal seinen 1. Vereinstag durch. Dabei hatten die einzelnen Sparten Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Nach einer völlig verkorksten Saison musste unsere Mannschaft wieder in die heutige Kreisklasse absteigen.

2000
feierte die Karateabteilung mit einem großen Schautraining und anschließenden Gürtelprüfungen ihr 10-jähriges Bestehen.

2001
Der SC Hummeltal e.V. 1926 beging in der Zeit vom 21. – 24. Juni sein 75-jähriges Jubiläum.